Der Gamechanger für ihr Unternehmen.
Möbel‒Leasing
für gewerbliche Einrichtungsvorhaben
Wer gewerbliche Einheiten einrichtet, investiert zu Beginn viel Kapital, lange bevor Einnahmen entstehen. Eine Alternative ist, die Möblierung nicht zu kaufen, sondern über feste monatliche Raten zu leasen. Das reduziert die Kapitalbindung in der Startphase und erhält finanziellen Spielraum für weitere Objekte.
Für wen lohnt sich möbel-leasing.
Typische Anwendungsfälle
So unterschiedlich die Ausgangslagen sind, das Muster ist gleich: Möblierung bindet Kapital, bevor sich Investitionen auszahlen. Diese Kapitalbindung schränkt den finanziellen Spielraum ein und begrenzt weiteres Wachstum. Möbel-Leasing bietet einen Ansatz, diese Kapitalbindung zu reduzieren, die Liquidität im Unternehmen zu halten und so Entscheidungen flexibler zu gestalten.
Kurzzeitvermieter
Schneller wachsen
Wer Ferienwohnungen oder Serviced Apartments betreibt, muss die Einrichtung der Einheiten lange vor dem ersten Umsatz finanzieren. Dieser hohe Kapitaleinsatz zu Beginn begrenzt häufig die Anzahl der umsetzbaren Einheiten. Möbel-Leasing ermöglicht es, die verfügbare Liquidität für weiteres Wachstum zu nutzen.
Agenturen
Umsatz steigern
Agenturen arbeiten häufig mit einzelnen Vermietern, die größere Investitionen in Möblierung scheuen. Dies führt dazu, dass Einheiten seltener erneuert oder aufgewertet werden. Möbel-Leasing ermöglicht es Agenturen, ihren Vermietern eine alternative Finanzierung anzubieten, sodass bestehende Einheiten besser am Markt platziert werden können.
Hotels
Liquidität halten
Bei Hotels entstehen häufig hohe Kosten sowohl bei der Erstausstattung als auch im laufenden Betrieb, etwa wenn Zimmer oder Betten erneuert werden müssen. Diese Investitionen fallen meist unabhängig von der aktuellen Auslastung an. Möbel-Leasing kann helfen, solche Einrichtungen planbarer zu finanzieren und die Liquidität im Betrieb zu halten.
Bauträger
Wert steigern
Bauträger stehen häufig vor der Entscheidung, ob eine Möblierung den Wert einer Einheit erhöhen und die Vermietung erleichtern kann. Oft scheitert dieser Ansatz am hohen Kapitaleinsatz für die Einrichtung. Möbel-Leasing kann helfen, Wohnungen gezielt aufzuwerten und höhere Verkaufserlöse zu erzielen, ohne langfristig viel Kapital zu binden..
Es ist zeit, anders zu denken.
Was genau ist eigentlich Möbel‒Leasing
Möbel-Leasing ist in der Branche bislang wenig bekannt. Während früher vor allem einzelne Möbelstücke finanziert wurden, lassen sich heute komplette Einrichtungskonzepte in einem Leasingmodell abbilden.
Was ist Möbel Leasing
Möbel-Leasing ist eine Form der Finanzierung, bei der die Einrichtung nicht gekauft, sondern über einen festgelegten Zeitraum genutzt wird. Die Kosten für die Möblierung werden dabei auf kleine monatliche Raten verteilt.
Auswahl und Laufzeit
Zu Beginn werden die Möbel ausgewählt sowie Laufzeit und Konditionen festgelegt. Dies kann je nach Leasing Bank variieren. Die Möbel werden anschließend vom Einrichtungsexperten bereitgestellt und über die vereinbarte Laufzeit genutzt.
Möglichkeiten zum Vertragsende
Am Ende der Laufzeit bestehen verschiedene Möglichkeiten: Die gesamte Einrichtung kann zurückgegeben werden, einzelne oder alle Möbel können zu einem geringen Restbetrag übernommen werden, oder es wird ein neuer Leasingvertrag abgeschlossen, etwa um die bestehende Einrichtung zu erneuern oder teilweise auszutauschen.
Schritt für schritt.
So läuft Möbel-Leasing in der Praxis
Schritt 1
Ausgangslage klären
Der Einstieg ist unterschiedlich: Entweder Sie arbeiten bereits mit einem Einrichtungspartner, oder Sie greifen auf mein Partnernetzwerk zurück. Wenn ein Partner bereits gesetzt ist, prüfen wir zuerst, ob das Vorhaben über Leasing abbildbar ist und ob die Voraussetzungen dafür erfüllt sind.
Schritt 2
Erstes Angebot erstellen
Ist das Leasing grundsätzlich möglich, erstellt der Einrichtungspartner ein erstes Angebot für die Ausstattung. Dieses Angebot muss noch nicht alle Details enthalten, der finanzielle Rahmen sollte jedoch belastbar definiert sein. Ein klares Budget ist wichtig, da spätere Anpassungen zusätzliche Prüfungen erforderlich machen können. Parallel dazu stellen Sie die angeforderten Unterlagen zur Verfügung, damit der Leasingprozess vorbereitet werden kann.
Schritt 3
Prüfung der Unterlagen
Die Unterlagen werden für die Banken aufbereitet und eingereicht. Anschließend erfolgt die Prüfung, an deren Ende eine Zu- oder Absage steht. Da die grundsätzliche Leasingfähigkeit bereits im Vorfeld geklärt wird, sind Absagen in dieserm Schritt eher selten.
Schritt 4
Vertragsabschluss & Umsetzung
Nach der Zusage setzt die Leasingbank den Vertrag auf und tritt dazu direkt mit Ihnen in Kontakt. Der Leasingvertrag wird zwischen Ihnen und der Bank geschlossen, einschließlich Laufzeit und monatlicher Rate. Parallel erhält der Einrichtungspartner die Zusage und kann mit der Umsetzung beginnen. Die Rechnung des Einrichtungspartners wird im Anschluss an die Leasingbank gestellt und dort beglichen.
Schritt 5
Lieferung & Nutzung
Der Einrichtungspartner liefert die vereinbarte Ausstattung. Ab diesem Zeitpunkt wird die Einrichtung genutzt, während die vereinbarten Leasingraten über die Laufzeit anfallen.
Schritt 6
Entscheidung zum Laufzeitende
Nach Ablauf der Leasingzeit bestehen verschiedene Möglichkeiten: Die Ausstattung kann zurückgegeben, ganz oder teilweise übernommen oder im Rahmen eines neuen Leasingvertrags erneuert werden.
Was wir für Sie tun können.
Begleitung im Leasingprozess
Ziel ist es, die Anforderungen der Leasingbanken sauber abzubilden und unnötige Frageschleifen zu vermeiden. So entsteht eine tragfähige Entscheidungsgrundlage für Ihr Vorhaben.
1. Erste Einschätzung
In einem kostenlosen Beratungsgespräch wird geprüft, ob das Vorhaben grundsätzlich leasingfähig ist. Etwa im Hinblick auf Unternehmensstruktur, wirtschaftliche Ausgangslage und geplante Ausstattung.
2. Unterlagen einreichen
Auf Basis Ihrer Situation legen wir fest, welche Unterlagen für Ihr Vorhaben benötigt werden und in welcher Tiefe. Eine zeitnahe und vollständige Einreichung bei uns ist dabei Voraussetzung für einen reibungslosen weiteren Verlauf.
3. Aufbereitung der Unterlagen
Die eingereichten Unterlagen werden inhaltlich geprüft und so aufbereitet, dass sie den Anforderungen der Leasingbanken entsprechen. Bei Bedarf ergänzen wir fehlende Bausteine, etwa durch eine Marktanalyse, einen Businessplan oder eine aussagekräftige Finanzplanung.
4. Abstimmung mit den Partnern
Wir übernehmen die Kommunikation mit den Ausstattungspartnern und stimmen Angebote, Budgets und Inhalte so ab, dass sie leasingfähig bleiben.
5. Weiterleitung der Unterlagen
Alle Unterlagen und das finale Angebot werden zu einem vollständigen Leasingantrag zusammengeführt und bei dem Leasingpartner eingereicht.
6. Begleitung der Prüfung
Wir begleiten die Prüfung durch den Leasingpartner, klären Rückfragen und halten Sie über den Stand der Entscheidung informiert.
Beispielfall eines unserer Kunden.
Leasing auch ohne
belastbare Zahlen
In diesem Fall lagen noch keine klassischen Auswertungen vor, die Entscheidung konnte dennoch auf Basis strukturierter Daten und einer vorausschauenden Planung getroffen werden.
Eine Leasinganfrage kann grundsätzlich eigenständig gestellt werden. Ohne strukturierte Vorbereitung führt dies jedoch häufig zu Rückfragen, zusätzlichen Prüfungen und unnötigem Zeitaufwand. Eine saubere Vorbereitung verkürzt den Prozess und reduziert das Risiko wiederholter Prüfungen beim Creditreform-Score.
Stimmen aus der Praxis
Die folgenden Rückmeldungen stammen aus unterschiedlichen Projekten und Unternehmensphasen. Im Fokus stand jeweils die Vorbereitung fundierter, bankseitig tragfähiger Entscheidungen.
Die Offenheit und klare Kommunikation von C. Schiffer Controlling haben uns von Anfang an überzeugt. Kritische Punkte werden ehrlich angesprochen und die Einschätzungen werden nachvollziehbar mit Zahlen begründet. Die Unterlagen waren praxisnah aufgebaut und so vorbereitet, dass sie auch für externe Entscheider tragfähig waren. Wir haben uns jederzeit gut begleitet und auf kommende Entscheidungen vorbereitet gefühlt.
Helge Oestmann
Für mein Vorhaben war entscheidend, dass die Unterlagen für die Bank wirklich tragfähig sind. Die Zahlen wurden mit großer Sorgfalt und Klarheit aufbereitet und dabei immer ehrlich und realistisch eingeschätzt. Dass die Unterlagen ohne Rückfragen akzeptiert wurden, hat mir viel Zeit gesparrt und Sicherheit gegeben. Die Zusammenarbeit war effizient, verlässlich und fachlich auf sehr hohem Niveau.
Phillip Mohnhaupt
Als Gründerinnen standen wir am Anfang vor vielen offenen Fragen und wichtigen Entscheidungen. Frau Schiffer hat uns mit ihrer klaren und direkten Art geholfen, Struktur in unsere Zahlen zu bringen und typische Stolperfallen früh zu erkennen. Besonders wertvoll war für uns, Entscheidungen nicht aus dem Bauch heraus treffen zu müssen, sondern auf einer belastbaren Grundlage. Dadurch konnten wir unser Vorhaben sicher aufsetzen und die nächsten Schritte mit Klarheit gehen.
Madita, Leon & Laura
Unsere Preise.
Preise & Vergütung
Die Vergütung ist klar strukturiert und richtet sich nach dem Umfang des Vorhabens. Sie setzt sich aus einer Anfragepauschale und einer Zusatzvergütung zusammen.
Anfragepauschale
699€ netto
Für jede Leasinganfrage, unabhängig vom Umfang des Vorhabens.
Die Anfragepauschale fällt für alle Anfragen an.
Zusagevergütung
3,5- 2,5%
Die Vergütung wird fällig, sobald die Anfrage von der Leasingbank bewilligt wurde.
Die spätere Nutzung des Leasingangebots ist hierfür nicht maßgeblich.
Häufig gestellte Fragen.
Fragen & Antworten
Haben Sie Fragen? Hier finden Sie Antworten zu Prozessen, Zusammenarbeit und Kosten. Sollten Sie noch weitere Fragen haben, nutzen Sie gern das Kontaktformular.
Ist das so wie Autoleasing?
Möbel-Leasing folgt einer anderen Logik als Autoleasing. Während Fahrzeuge am Ende der Laufzeit detailliert auf Schäden geprüft werden, ist dies bei Möbeln nicht der Fall. Bei der Rückgabe wird berücksichtigt, dass Möbel über die Laufzeit genutzt werden und sich entsprechend abnutzen. Normale Gebrauchsspuren führen nicht zu nachträglichen Kosten. Es entsteht daher keine zusätzliche Abrechnung wegen Kratzern oder Abnutzung, wie man sie aus dem Autoleasing kennt.
Welche Voraussetzungen und Unterlagen werden benötigt?
Die konkreten Unterlagen hängen von der Ausgangslage des Unternehmens und dem Vorhaben ab. Nicht in jedem Fall werden alle Unterlagen benötigt.
Voraussetzung für Möbel-Leasing ist ein gewerbliches Unternehmen. Leasing für Privatpersonen ist nicht möglich.
Zudem wird der Creditreform-Score des Unternehmens berücksichtigt. Dieser sollte in der Regel nicht höher als 298 liegen. Maßgeblich ist ausschließlich der Score des Unternehmens, nicht der private Score der Gesellschafter.
In der Praxis werden Angaben zum Unternehmen, zur geplanten Ausstattung sowie zur wirtschaftlichen Situation benötigt.
Bei bestehenden Unternehmen können dies z. B. BWA, SuSa (Summen & Saldenliste) und eine Selbstauskunft sein.
Bei jungen Unternehmen oder Neugründungen wird die wirtschaftliche Situation ergänzend dargestellt, etwa durch eine Marktanalyse und eine Finanzplanung.
Welche Unterlagen im konkreten Fall erforderlich sind, wird zu Beginn festgelegt.
Lohnt sich Möbel-Leasing auch schon ab einer Einheit?
Ja – unbedingt. Gerade zu Beginn kann Möbel-Leasing einen großen Unterschied machen.
Beispiel Neugründung Kurzzeitvermietung: Ein Gründer verfügt über ein Startbudget von 20.000 €.
Ohne Möbel-Leasing reicht dieses Kapital in der Regel aus, um eine Einheit einzurichten.
Mit Möbel-Leasing kann dasselbe Kapital genutzt werden, um mehrere Einheiten parallel umzusetzen.
Beispiel:
Ohne Möbel-Leasing (Kauf der Einrichtung):
Rund 5.000 € werden für Miete, Kaution und Nutzungsänderung benötigt. Die verbleibenden 15.000 € fließen in die Einrichtung einer Einheit. Mit einer Einheit lassen sich im Durchschnitt etwa 1.000 € Gewinn pro Monat erzielen. Für die nächste Einheit müssten erneut rund 20.000 € aufgebracht werden – entweder durch Ansparen über ca. 20 Monate oder durch einen Kredit.
Mit Möbel-Leasing:
Mit demselben Startkapital können jetzt vier Einheiten gleichzeitig an den Markt gebracht werden. Die 20.000 € werden für Miete, Kaution und Nutzungsänderung dieser Einheiten eingesetzt. Die Einrichtung wird geleast und über monatliche Raten aus den laufenden Einnahmen bezahlt. Bei durchschnittlich 1.000 € Gewinn pro Einheit ergibt sich ein monatlicher Gewinn von rund 4.000 €. Die nächste Einheit kann dadurch bereits nach zwei Monaten aus dem laufenden Gewinn umgesetzt werden, da erneut nur die anfänglichen Fixkosten anfallen.
Hinweis: Das Beispiel bezieht sich auf eine typische Wohneinheit. Bei gewerblichen Einheiten mit hohem Sanierungsbedarf können die Zahlen deutlich abweichen.
Welche Rolle spielt der Creditreform Score?
Der Creditreform-Score spielt beim Möbel-Leasing dann eine Rolle, wenn das Unternehmen bereits bei der Creditreform geführt wird.
Die Creditreform vergibt einen Bonitätsscore für Unternehmen. Dieser reicht von 100 (sehr gute Bonität) bis 600 (ungenügende Bonität). Für Möbel-Leasing ist in der Regel ein Score bis einschließlich 298 ausreichend. Von 100 - 298 gilt die Bonität als tragfähig für eine Leasingentscheidung. Liegt noch kein Creditreform-Score vor, wird die wirtschaftliche Situation über Unterlagen dargestellt. Dazu gehören je nach Ausgangslage z. B. BWA, SuSa, Selbstauskunft sowie ein Business- und Finanzplan. Ist das Unternehmen noch nicht bei der Creditreform gemeldet, kann die Anmeldung im Rahmen der Begleitung kostenfrei vorgenommen werden.
Wie genau ist das am Ende der Laufzeit?
Am Ende der Laufzeit stehen drei Optionen zur Verfügung:
1. Vollständige Rückgabe der Möbel Die Möbel werden nach Ablauf der Laufzeit vollständig zurückgegeben. Dies ist z. B. sinnvoll, wenn Sie die Vermietung beenden oder die Ausstattung nicht mehr benötigen. Der Leasingvertrag endet regulär, es wird kein neuer Vertrag geschlossen. Es entstehen keine zusätzlichen Kosten.
2. Teilweise Rückgabe und teilweise Übernahme Einige Möbelstücke werden zurückgegeben, andere behalten Sie. Für die übernommenen Möbel fällt eine geringe Abschlussrate an. Die zurückgegebenen Möbel können kostenfrei zurückgeführt werden. Wenn Sie einzelne Möbel ersetzen möchten, können diese über einen neuen Leasingvertrag eingebunden oder alternativ gekauft werden.
3. Vollständige Übernahme der Möbel Sie übernehmen die gesamte Ausstattung am Ende der Laufzeit. Hierfür berechnet die Leasingbank eine Abschlussrate, die in der Regel bei ein bis maximal drei monatlichen Raten liegt. Die genaue Höhe richtet sich nach dem ursprünglichen Budget und dem Gesamtwert der Ausstattung.
Wie lange dauert der gesamte Anfrageprozess?
Die Dauer hängt maßgeblich davon ab, wie schnell und vollständig die benötigten Unterlagen zur Verfügung gestellt werden.
Sobald alle angeforderten Unterlagen bei uns vorliegen, dauert die Aufbereitung in der Regel ein bis zwei Werktage. Der Umfang hängt davon ab, ob zusätzliche Unterlagen wie Controlling, Business- oder Finanzpläne erstellt werden müssen.
Nach Einreichung benötigt die Leasingbank bei vollständigen Unterlagen in der Regel bis zu einer Woche für eine Entscheidung.
Kommt es zu Rückfragen, verlängert sich der Prozess entsprechend. Rückfragen können schnell geklärt werden, sofern die erforderlichen Informationen vorliegen. Müssen zusätzliche Unterlagen nachgereicht werden, hängt die Dauer vom jeweiligen Zeitrahmen ab.
Eine zügige Bereitstellung der Unterlagen trägt also entscheidend zu einem reibungslosen Ablauf bei.
Braucht es jedes Mal einen Business- und Finanzplan und wer erstellt diese?
Nein. Ein Business- oder Finanzplan wird nicht in jedem Fall benötigt.
Besteht das Unternehmen bereits länger und liegt ein positiver Creditreform-Score vor, reichen in der Regel eine Selbstauskunft sowie BWA und SuSa (Summen & Saldenliste) des Steuerberaters aus.
Liegt kein positiver oder noch kein Creditreform-Score vor, wird die wirtschaftliche Situation ergänzend dargestellt. In diesem Fall erstellen wir auf Basis der vorhandenen Zahlen eine Marktanalyse sowie – darauf aufbauend – einen Business- und Finanzplan.
Bei einer Neugründung erfolgt diese Aufbereitung grundsätzlich, da noch keine belastbaren Auswertungen vorliegen.
Ist noch kein Steuerberater eingebunden und liegen keine BWA inkl. SuSa vor, werden die vorhandenen Unterlagen entsprechend strukturiert aufbereitet, um eine Entscheidungsgrundlage zu schaffen.
Gibt es eine Garantie für eine Bewilligung?
Nein.
Eine Bewilligung kann nicht garantiert werden. Die Entscheidung liegt immer bei der jeweiligen Leasingbank. Ziel der Begleitung ist es, die Anfrage so vorzubereiten, dass eine fundierte Entscheidung möglich ist. Eine Zusage hängt jedoch von der individuellen Ausgangslage, den Unterlagen und der Bewertung durch die Bank ab.
Warum soll ich meine Möbel leasen, wenn ich sie auch finanzieren kann?
Beides ist grundsätzlich möglich. Der Unterschied liegt weniger im Zinssatz als in der wirtschaftlichen und bilanziellen Wirkung.
Bei einer klassischen Finanzierung werden die Möbel gekauft. Sie erscheinen im Anlagevermögen und müssen über die eigene Buchhaltung abgeschrieben werden. Beim Möbel-Leasing bleibt die Ausstattung außerhalb der eigenen Bilanz. Die monatlichen Raten gelten als laufender Aufwand und binden kein Investitionskapital. Gerade bei einer kompletten Ausstattung mehrerer Einheiten ist Leasing oft die sinnvollere Lösung, da Liquidität erhalten bleibt und keine langfristige Kapitalbindung entsteht. Eine Finanzierung kann sinnvoll sein, wenn es um einzelne Möbelstücke oder kleinere Ergänzungen geht.
Bei größeren Einrichtungsvorhaben bietet Leasing jedoch mehr Flexibilität.
Warum gibt es eine Anfragepauschale und eine Zusagevergütung?
Die Vergütung ist bewusst zweistufig aufgebaut, um den Aufwand fair abzubilden.
Jede Anfrage erfordert eine strukturierte Prüfung, die Aufbereitung der Unterlagen sowie die Einreichung bei den Leasingbanken. Dieser Aufwand entsteht unabhängig vom späteren Ergebnis und wird über die Anfragepauschale abgedeckt.
Der tatsächliche Arbeitsaufwand steigt jedoch mit der Höhe des angefragten Budgets und der Anzahl der Einheiten. Eine Anfrage über 500.000 € erfordert eine deutlich umfangreichere Aufbereitung als ein Vorhaben über 15.000 €.
Die Zusagevergütung trägt diesem zusätzlichen Aufwand Rechnung und fällt ausschließlich dann an, wenn die Anfrage von der Leasingbank bewilligt wurde.
Sollte keine Zusage erfolgen, entfällt die Zusagevergütung vollständig. In diesem Fall fällt unabhängig vom Budget lediglich die Anfragepauschale an.
Ziel dieser Struktur ist es, den Aufwand leistungsgerecht zu verteilen, statt eine pauschale Gesamtsumme unabhängig vom Projektumfang anzusetzen.
Gibt es weitere, oder versteckte Kosten im Prozess?
Nein.
Abgerechnet werden ausschließlich unsere eigenen Leistungen gemäß der vereinbarten Vergütung. Weitere Kosten, die durch die Leasingbank oder den Einrichtungspartner entstehen, werden von diesen direkt gestellt und gehören nicht zu unserem Leistungsumfang. Es gibt keine zusätzlichen oder versteckten Gebühren im Rahmen unserer Begleitung.
Wer übernimmt die Kommunikation mit den Leasingbanken?
Die direkte Entscheidung und Vertragsabwicklung erfolgt nicht durch uns.
Wir vermittlen kein Leasing und treten nicht als Finanzberater auf. Unsere Leistung besteht darin, eingereichte Unterlagen strukturiert, vollständig, bankgerecht und tragfähig aufzubereiten. Die Einreichung an die Banken erfolgt über einen spezialisierten Leasingpartner. Wir begleiten den Prozess fachlich und koordinieren die erforderlichen Inhalte, treten jedoch nicht als Vermittler oder Vertragspartner gegenüber den Banken auf.
Unsere Kommunikation findet ausschließlich mit dem Leasingpartner statt, der wiederum die Kommunikation mit den Banken übernimmt.
Die Entscheidung über Bewilligung oder Ablehnung liegt ausschließlich bei der jeweiligen Leasingbank. Leasingverträge werden ausschließlich zwischen dem Unternehmen und der Leasingbank geschlossen.
Mit wie vielen Leasingpartnern arbeiten wir?
Wir arbeiten mit einem Leasingpartner zusammen, der wiederum mit über 40 Leasingbanken zusammenarbeitet.
Wie läuft das mit der Abschreibung der Möbel?
Beim Möbel-Leasing werden die Möbel über die Bücher der Leasingbank abgeschrieben. Da sie in deren Besitz sind.
Leasing bedeutet, die Leasingbank kauft die Möbel und überlässt sie Ihnen zur Nutzung. Daher liegt die Abschreibung in diesem Fall bei den Banken.
Ersetzt unsere Arbeit einen Steuerberater?
Nein, unsere Leistung ersetzt keinen Steuerberater.
Steuerliche Bewertung, Buchhaltung und Abschlüsse bleiben Aufgabe des Steuerberaters. Unsere Begleitung ergänzt diese Arbeit, indem wirtschaftliche Unterlagen strukturiert und für Entscheidungsprozesse aufbereitet werden.
Sollten Sie über keinen Steuerberater verfügen, können wir Ihnen einen aus unserem Netzwerk empfehlen.
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Zu Beginn bieten wir ein kostenfreies Beratungsgespräch an. In rund 30 Minuten klären wir, ob Leasing für Ihr Vorhaben grundsätzlich infrage kommt und wie ein sinnvoller nächster Schritt aussehen kann.
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Claudia Schiffer
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